Leonie Strecker punktet in Osnabrück

Die 17-jährige, noch bei den Kadetten startberechtigte Leonie Strecker lieferte in der niedersächsischen Stadt ohne Zweifel ihr bestes Turnier der zu Ende gehenden Saison ab. Souverän überstand sie die Vorrunde, entledigte sich im folgenden Direktausscheid mit teils deutlichen Siegen der Konkurrenz. Mit ihrem 15:11-Sieg gegen die Tauberbischofsheimerin Jaqueline Stoppel zog Leonie Strecker verdient in die Finalrunde des mit rund 100 Degenfechterinnen gut besetzten Junioren-Turniers. Erst die spätere Gesamtsiegerin Sophia Weitbrecht beendete die Siegesserie des Schützlings von Jörg Fiedler. Die Frankfurterin gewann den Viertelfinalkampf gegen Leonie Strecker am Ende mit 15:9, die sich damit auf Position sechs einreihte.

Das war ein sehr guter Wettkampf von Leonie“, sagt später Trainer Lajos Somodi. „Sie hat diszipliniert gefochten, vor den älteren Fechterinnen wenig Respekt gezeigt. Man sieht, dass sie sich deutlich weiterentwickelt hat. Ich bin mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden“, fügt Somodi hinzu.

Die Leipziger hoffen nun, dass Leonie mit dem sechsten Rang von Osnabrück vielleicht sogar den Sprung in den Bundeskader des Deutschen Fechter-Bundes schafft. Für ihren Vereinskameraden Artur Fischer, der bei der A-Jugend DM im Degen Rang zwei belegte, könnte das ebenfalls Realität werden.

Die Platzierungen:

Junioren - Q - Turnier Osnabrück (94 Teilnehmerinnen): 

1. Sophia Weitbrecht (UFC Frankfurt)
2. Vanessa Heinz (SV Laupheim)
3. Brenda Kolbinger (WMTV Solingen)
3. Yvonne Weiler (WMTV Solingen)
5. Julia Ludolf (TSV Bayer Leverkusen)
6. Leonie Strecker (FC Leipzig)
7. Isabelle Bürger (TSV Bayer Leverkusen)
8. Ella Gödde (OFC Bonn)
29. Djamila Crustewitz (FC Leipzig)
48. Rebekka Krause (FC Leipzig)
60. Charlotte Grollmisch (FC Leipzig)

Leonie Strecker punktet in Osnabrück

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