Leipziger Fechter/innen in Radebeul treffsicher

Sie haben nochmals fleißig Podestplätze gesammelt. Beim „Radebeuler Fecht-Cup“ am vergangenen Wochenende heimsten die Degenspezialisten des FC Leipzig gleich mehrfach Siege und Medaillenränge ein.

Die Tatsache, an  einem Pfingst-Wochenende auf der Planche zu stehen, stellte für die Leipziger Degenfechterinnen und Fechter offensichtlich kein Problem dar.

Im Damendegen der Aktiven sicherte sich FC-L-Fechterin Babett Woitas vor Magdalena Otten aus Berlin den Gesamtsieg. Vor gut einer Woche hatte die Degenexpertin noch bei den Senioren-Europameisterschaften in Porec mit dem siebten Rang in ihrer Altersklasse geglänzt, dort nur knapp einen Podestplatz verpasst. Mit den Rängen fünf und sechs kämpften sich in dieser Entscheidung Annett Crustewitz und Tochter Djamila in die Finalrunde. Marike Wegener rundete mit Position acht das Abschneiden der Leipziger ab.

Überzeugend war aus Sicht von Leipzigs Cheftrainer Wernfried Frommolt der Gesamtsieg des Bischofswerdaers Niklas Helbig in der A-Jugend-Entscheidung. Der 14-jährige, der seit einiger Zeit am Leistungszentrum in Leipzig trainiert und im vergangenen Jahr in den Perspektivkader des Deutschen Fechter-Bundes berufen wurde, gab im gesamten Turnierverlauf nur zwei Gefechte ab, agierte bis zum Finale dann souverän. „Der Sieg war verdient“, meint Wernfried Frommolt. „Er hat insgesamt einen sehr guten Wettkampf abgeliefert“, ergänzt er.

Der ebenfalls in Leipzig trainierende Eric Morgenstern vom FC Oelsnitz, sowie Artur Fischer und Jonas Enzmann (beide FC Leipzig) demonstrierten die Stärke des Leipziger Fechtclubs in dieser Altersklasse mit den Positionen 3, 5 und 7.

Erfreut zeigte sich Wernfried Frommolt auch über die zweiten Plätze von Charlotte Grollmisch und Felix Stephan. „Charlotte hat in der A-Jugend-Entscheidung trotz eines hartnäckigen Infekts ein gutes Turnier gezeigt. Sie hat sich durchgebissen und für sich selbst einen guten Saisonabschluss erzielt. Das hat mir gefallen“, so der Trainer. In der B-Jugend musste der Leipziger Felix Stephan nur Erik Westphal aus Berlin den Vortritt lassen. „Felix hat zum zweiten Mal in Folge einen Podestplatz erkämpft. Er hat sich in diesem Jahr gut entwickelt, zeigt Perspektive. Darauf werden wir aufbauen“, resümiert Frommolt.

In der gleichen Entscheidung erreichte mit Julius Michalski ein weiterer Leipziger einen Podestplatz, wurde am Ende Dritter. Jenen Bronzeplatz sicherte sich in der B-Jugend-Entscheidung bei den Damen Michelle Wolf, ihre Vereinskameradin Clara Jasculla landete am Ende Rang sieben.

Bei den Aktiven war es lediglich Rainer Fehse vergönnt, in die Finalrunde einzuziehen. Für ihn stand schlussendlich Platz acht im Gesamtklassement zu Buche.

Es bleibt festzustellen“, so Wernfried Frommolt abschließend, „dass alle das Wochenende sehr ernst genommen haben. Einsatz und Engagement haben gestimmt. Daher können wir mit dem Pfingstwochenende sehr zufrieden sein.“

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